Auslobung

 Für die von mir angestrebte vertiefte Abklärung zu der tatsächlichen Beschaffenheit der Zeit wähle ich im Folgenden den Weg der Auslobung.

Ab jetzt soll diese Auslobung öffentlich Verbreitung finden:

Ich zahle 5.000,- € für den Nachweis, dass im realen Wirklichkeitsgeschehen faktisch tatsächliche „Zeit-Spannen“ existieren. Dabei ist es unerheblich, durch wen dieser Nachweis erbracht wird.  

Dazu lege ich ausdrücklich fest, dass hierbei niemals Vermessungs-Ergebnisse der Physik ausschlaggebend sein dürfen – soweit diese Ergebnisse lediglich und eindeutig aus bereits vorhandenden Vermessungs-Ergebnissen abgeleitet sind oder abgeleitet werden.    

Es geht hier also um den geforderten Nachweis, dass „Zeit-Spannen“ ebensosehr etwas faktisch Reales sind wie jede sonstige (verifizierbare/falsifizierbare) „fundamentale“ physikalische Größe überhaupt. (D.h. es wird nach einer durch Wahrnehmung im weitesten Sinn auffindbaren Größe gesucht; nach einer Größe, die durch Reaktionen auf ihr tatsächliches Vorhandensein bestimmbar und in ihren Dimensionen eingrenzbar ist.)    

Die von mir vertretene These/Behauptung ist: Es gibt im faktischen physikalischen Geschehen unmöglich „echte Zeitspannen“, es gibt lediglich unablässig Veränderungsvorgänge ohne jede zeitliche Ausdehnung (es gibt also nur „Augenblicksveränderungen“, „Moment-Veränderungen“). „Zeitspannen“ – behaupte ich – kommen als ein deutlich bestimmbares Zeitgeschehen nur dadurch zustande, dass im Bereich organischen Lebens innere molekulare Speicherungen und Rückkopplungen zu u.a. Augenblickseindrücken erfolgen.

Selbst die bekannten allerkürzesten physikalischen Zeitmessungen sind nach meiner Auffassung abgeleitet aus bereits anderweitig gewonnenen Zeitmessungen; sie sind niemals als völlig eigenständige Zeitspannen von auch nur kürzester Dauer ermittelt worden.

Sollte es in diesem einen „speziellen“ Punkt zu unauflösbaren gegensätzlichen Auffassungen kommen, so schränke ich die obige Auslobung auf nur 500,- € ein.

Die Auslobung gilt für die geforderten und erbrachten Nachweise, die mich bis zum 31.12.2011 erreichen; die oben angeführten 5.000,- € zahle ich nur einmal für den ersten bei mir eingehenden geforderten Nachweis (der Nachweis soll in deutscher Sprache erbracht werden).

Nachfolgend einige Erläuterungen:

In mehreren Ausarbeitungen stelle ich die Behauptung auf, dass in der Physik die Beschaffenheit der Zeit fälschlich als „tatsächlich in Zeitspannen existierend“ vorausgesetzt wird. Ich setze diesem physikalischen Zeitverständnis entgegen, dass alles Veränderungsgeschehen in der „tatsächlichen Wirklichkeit“ nie etwas anderes ist als eine unablässige Folge von „Augenblicksveränderungen“ ohne dass dabei jemals eine „echte Zeitspanne“ zum Entstehen kommt. („Zeitspannen“ existieren nur als immaterielle Realitäten, siehe hierzu die Erläuterungen lt. meinen Web-Seiten.) Die verschiedenen Ausarbeitungen hierzu sind in der Fußnote aufgelistet.

Welche gravierenden Auswirkungen sich aufgrund der unterschiedlichen Anschauungsweisen (meine Theorie entgegen der gängigen Auffassung in der Physik) ergeben, das wird insbesondere offenkundig durch meine Ausarbeitung Denkherausforderung Universum (meine Web-Seite ...Sternenstaub-Verwandlungen…). Ich beschäftige mich darin insbesondere mit der Veröffentlichung DER GROSSE ENTWRUF/Eine neue Erklärung des Universums von Stephan Hawking (Rowohlt Sept. 2010).

Hier beispielhaft aufgeführt aus dem Raum/Zeit-Verständnis von Hawking die Ausführungen unter KAPITEL 5: DIE THEORIE VON ALLEM – Einsteins Arbeit brachte die Physiker zu der Erkenntnis, dass sich die Zeit, wenn man das Postulat einer in allen Bezugssystemen gleichen Lichtgeschwindigkeit auf Maxwells elektromagnetische Theorie anwendet, nicht mehr unabhängig von den drei Dimensionen des Raums behandeln lässt. Vielmehr sind Zeit und Raum miteinander verflochten. Zu den üblichen Richtungen rechts/links, vorwärts/rückwärts und aufwärts/abwärts wird gewissermaßen eine vierte – in die Zukunft und in die Vergangenheit – hinzugefügt. In der Physik bezeichnen wir diese Vereinigung von Raum und Zeit als „Raumzeit“ und – da die Raumzeit eine vierte Richtung einführt – die Zeit als vierte Dimension…

Entscheidend für die „bedenkenlose“ Übernahme exakt dieser „Raum/Zeit-Vorstellungswelt“ in der gesamten Physik dürften (meiner Meinung nach) die faszinierenden Forschungsergebnisse im Bereich der Quantentheorie sein. Hierzu beispielhaft einige der wichtigsten Gedankengänge in KAPITEL 4: ALTERNATIVE GESCHICHTEN – Egal, wie viele Informationen wir zur Verfügung haben oder wie es um unsere Rechenkapazität bestellt ist, die Ergebnisse physikalischer Prozesse lassen sich laut Quantenphysik nicht mit Bestimmtheit vorhersagen, weil sie nicht genau ‚determiniert‘ sind. Stattdessen bestimmt die Natur, auch wenn der Anfangszustand eines Systems gegeben ist, dessen zukünftigen Zustand durch einen Prozess, der prinzipiell ungewiss ist. – Mit anderen Worten, die Natur legt auch in allereinfachsten denkbaren Situationen das Ergebnis von keinem Prozess oder Experiment fest, sondern lässt eine Anzahl verschiedener Möglichkeiten zu, von denen jede eine bestimmte Eintrittswahrscheinlichkeit besitzt…          

Meine Behauptung dagegen: Alle Veränderungsvorgänge mögen noch so viele denkbare Änderungsmöglichkeiten haben – ganz allein die jeweils tatsächlich zustande gekommene Verwirklichung ist tatsächlich reales Daseiendes. Demnach wäre ein entscheidender Denkfehler in der Physik in genau diesem Umstand auszumachen: Die grundsätzliche  „Nicht-Wahrnehmbarkeit“ bestimmter elementarer physikalischer Vorgänge wird beharrlich gedeutet als ein „potentiell frei verfügbares Vorhandensein von Veränderungsvarianten“ – als hätte die Materie tatsächlich die Zeit, sich die nächsten Schritte in einer bestimmten Streuung beliebig auszuwählen. Es ist aber noch nie beobachtet worden (und kann auch unmöglich beobachtet werden), wie eine „Augenblicksveränderung“ im gesamten Daseins-Veränderungsgeschehen in einem sozusagen kurzzeitig anhaltenden Verharrungszustand eine tatsächliche Auswahl unterschiedlicher Möglichkeiten völlig frei zur Verfügung hatte und so auch völlig frei nutzen konnte. Sondern es ist im besten Fall immer nur in höchster Annäherung registriert worden, in welchen unterschiedlichen Erscheinungsformen die Veränderungsresultate (bei anscheinend völlig gleichen oder scheinbar sogar denselben Ausgangsbedingungen) zur Kenntnis genommen werden müssen. (Ein überaus vereinfachtes Beispiel zu dieser Sachlage: Der Lottogewinn. - Die jeweils zustande kommende Reihenfolge der Loskugeln kann zu einem Millionengewinn führen. Jeder Lottospieler weiß, dass es hierzu unzählige Varianten von Möglichkeiten gibt. Aber die von ihm gewählte „Glücksreihenfolge“ tritt dann  völlig unvorhersehbar faktisch als das tatsächlich erreichte Ergebnis der Ziehung ein – oder auch nicht! Die Loskugeln hatten hier ganz eindeutig jede Möglichkeit für auch nur jeden entscheidenden Glücksgewinn; aber sie hatten keinen Entscheidungsspielraum dafür, wen nun gerade diesmal das Glück treffen sollte…).

Der Physiker muss zur Kenntnis nehmen, dass bestimmte Veränderungsvorgänge im Daseinsgeschehen „völlig unbestimmbar“ ablaufen. Aber es ist ein höchst spekulatives Denken, hieraus folgern zu wollen, die Natur würde aus fast jeder gerade erreichten Veränderungsstufe heraus beliebig „Sprünge“  machen können im Rahmen von potenziell tatsächlich vorhandenen („frei verfügbaren“) Veränderungsmöglichkeiten.     

Fußnote

Fundstellen zu meinen Ausarbeitungen über das Wesen der Zeit: Unter www.Sternenstaub-Verwandlungen.de die Texte Die Software der Computertechnik ist ein überaus geeignetes Erklärungsmodell für die immaterielle Beschaffenheit der Zeit (Kurztitel Immaterielle Beschaffenheit der Zeit, vergleichbar der Computertechnik) und Irritationen am Beispiel der Zeitvermessung durch die Physik (Kurztitel Irritationen an der Zeitvermessung der Physik). Sowie unter www.kant-kosmos-reales.de der Text Enträtselung der geheimnisvollen Zeit in der Rubrik Kosmologisches.          

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